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mit Diplom-Designerin Luise Bürger

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Sandra Reichenbach

Lützner Strasse 85
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Geschichte

Altes BildDie Kulturwarenfabrik war ab 1875 Ballsaal der davor liegenden Gastwirtschaft "Stadt Lützen"und damals noch am westlichen Dorfrand das letzte Haus Lindenaus. 1898 erwarb der Schenkwirt Rudolf Neuhold Ballsaal und Gastwirtschaft und  den Kastanienhof mit Biergarten und Kegelanlage.

Familie Neuhold im Jahre 1912Erst um 1937 entstand auf dem rückwärtigen Gelände eine erweiterte Fabrikanlage. Das direkt an der Straßenfront stehende Wohnhaus wurde um 1960 saniert und kurze Zeit später aufgrund daraus resultierender Manfred Neuhold als BabyBaumängel abgerissen.

Der Sohn von Rudolf Neuhold - Friedrich Neuhold wurde 1898 im Wohnhaus der Lützner Straße 85 geboren und lebte hier bis zu seinem frühen Tod 1931 als Metallwarenfabrikant.  Auch der Sohn von Friedrich Neuhold - Herr Manfred Neuhold wurde 1925 hier geboren. Er lebt immer noch unweit seiner Geburtsstätte als Lehrer im Ruhestand.

Kulturwarenfabrik und TapetenwerkZu DDR - Zeiten wurde aus dem Ballsaal der sozialistische Großhandelsbetrieb Holz-und Kulturwaren Leipzig. Hier lagerten unter anderem pyrotechnische Erzeugnisse, Fest - und Scherzartikel und für den Export bestimmte Artikel des Kunstgewerbes. Seit 1989 stand die Kulturwarenfabrik leer bis zum Erwerb 1993 durch Erik Pomplitz. Danach entstanden durch umfangreichen Umbau Werkstätten und Ateliers sowie Büroetagen, Wohnlofts und kleine Appartements.

Mit der Entstehung des Henriettenparks 2001, der unmittelbar an die Kulturwarenfabrik großflächig angrenzt, verbesserte sich dann auch das Umfeld mit viel Grün.